Amnesty After Work

Offenes Treffen für alle, die sich für bedrohte und verfolgte Menschen einsetzen wollen. Wir laden dich herzlich ein, uns am Mittwoch, den 11. November...

Bericht über die Protestaktion gegen Abschiebungen am 24. Oktober 2026 in Hannover

100 Demonstrationsteilnehmer*innen unterstützen Forderungen von Amnesty International

Am Samstag, dem 24. Oktober 2026, beteiligte sich Amnesty International e. V., Bezirk Hannover, an einer Protestaktion gegen Abschiebungen in Hannover. Im Rahmen der Demonstration sammelten Mitglieder von Amnesty International Unterschriften und informierten über aktuelle Entwicklungen in der europäischen Asylpolitik.

Die Unterschriftensammlung begann gegen 14 Uhr und stieß auf eine erfreulich große Resonanz. Die überwiegende Mehrheit der angesprochenen Demonstrationsteilnehmer*innen unterstützte die Aktion mit ihrer Unterschrift.

Genau 100 Teilnehmerinnen der Demonstration unterstützten mit ihrer Unterschrift die Forderungen von Amnesty International an die Bundesregierung, einen Abschiebestopp für den Iran zu erlassen und humanitäre Visa für bedrohte Iranerinnen auszustellen.

Parallel zur Unterschriftensammlung verteilten Mitglieder von Amnesty International Informationsfaltblätter zum neuen europäischen Asylsystem. Dabei ergaben sich auch mehrere Gespräche mit Demonstrationsteilnehmer*innen über die Veränderungen im europäischen Asylrecht und deren mögliche Auswirkungen auf geflüchtete Menschen.

Die Aktion wurde gegen 15 Uhr beendet.

Fazit: Die Beteiligten zogen eine positive Bilanz. Die 100 gesammelten Unterschriften, das Interesse an den Informationsmaterialien und die persönlichen Gespräche machten die Aktion zu einem erfolgreichen Beitrag zur öffentlichen Auseinandersetzung mit Abschiebungen, dem Schutz bedrohter Menschen aus dem Iran und der europäischen Asylpolitik.

Die Aktion verdeutlichte zugleich die Bedeutung der direkten Ansprache und der persönlichen Information für die Menschenrechtsarbeit von Amnesty International.

https://amnesty-hannover.de/gruppen/asylberatung/

https://www.amnesty.de/informieren/themen/fluechtlinge-asyl

Toller Engagementtag mit dem Gymnasium Limmer

Heute, 23.06.2026, erschienen zwölf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Limmer zum Engagementtag im Amnesty-Büro Hannover. Pünktlich um 8:30 Uhr ging es zunächst mit einem gemütlichen Frühstück los – schließlich lassen sich Menschenrechte mit vollem Magen deutlich besser diskutieren.

Anschließend beschäftigten wir uns mit verschiedenen Themen rund um die Menschenrechte, die Arbeit von Amnesty International und aktuelle Herausforderungen weltweit. Es wurde gefragt, diskutiert, nachgehakt und mitgedacht – genau so, wie wir uns einen gelungenen Engagementtag wünschen.

Besonders spannend war die Sammlung von Themen, die die Schülerinnen selbst als wichtige Menschenrechtsfragen unserer Zeit identifizierten. Auf ihrer Liste standen unter anderem Afghanistan, Kriege und bewaffnete Konflikte, die Klimakrise und ihre Folgen, Geschlechtergerechtigkeit, die Situation in Palästina sowie soziale Ungleichheit. Die Vielfalt der Vorschläge zeigte eindrucksvoll, wie aufmerksam junge Menschen die Entwicklungen in der Welt verfolgen.

Im Anschluss arbeiteten die Schülerinnen in Gruppen und bereiteten eigene Präsentationen vor. Zum Abschluss stellten sie ihre Ergebnisse zu Ecuador, Kuba sowie zu Amnesty International und der Rolle von Social Media in der Menschenrechtsarbeit vor. Die Beiträge waren gut recherchiert, kreativ aufbereitet und regten zu weiteren Diskussionen an.

Vielen Dank an das Gymnasium Limmer für den Besuch, die spannenden Gespräche und das engagierte Mitmachen. Wir hatten viel Freude an diesem Tag – und wer weiß: Vielleicht haben wir heute schon einige zukünftige Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten kennengelernt.

 

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Amnesty-Stand der Gruppe Oststadt-List beim Frühlingsfest am Wakitu gut besucht

Amnesty-Stand beim Frühlingsfest am Wakitu gut besucht

Beim fröhlichen und sehr gut besuchten Frühlingsfest am Wakitu war auch der Amnesty-Stand mit dabei. Zwischen Stockbrot, Klettern, Bastelaktionen und vielen Angeboten für Familien kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher vorbei.

Am Stand konnten Kinder und Erwachsene spielerisch ins Thema Menschenrechte eintauchen: Besonders beliebt waren das Menschenrechts-Quiz und das Kinderrechte-Memory. Dabei entstanden viele gute Gespräche — mal nachdenklich, mal heiter, aber immer offen und interessiert.

So wurde der Amnesty-Stand zu einem lebendigen Treffpunkt mitten im Festgeschehen. Ein schöner Nachmittag, der gezeigt hat: Menschenrechte lassen sich auch spielerisch, familiennah und mit viel Freude vermitteln.