„WIR GEBEN NICHT AUF!“ ÜBER GEFÄHRLICHE ARBEIT FÜR EINE BESSERE UMWELT

Beitragsbild: Amnesty International

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Die Preisträger des diesjährigen Menschenrechtspreis von Amnesty International berichten über ihre Arbeit am 11. Juni 2024 um 19.00 Uhr im Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestraße 100, Hannover.

Die Klimakrise schreitet voran. Die Klimakrise ist eine Menschenrechtskrise. Millionen Menschen verlieren durch Überschwemmungen ihr Zuhause. Sie hungern, weil Dürren ihre Ernte zerstören. Wer Menschen und Menschenrechte schützen will, muss die Klimakrise aufhalten.

In der kolumbianischen Provinz Santander haben sich 500 Familien unter der Leitung von Yuly Velásquez in der Organisation FEDEPESAN  zusammengeschlossen. Die Mitglieder von FEDEPESAN dokumentieren die Verschmutzung des Sumpfes. Sie organisieren Reinigungsaktionen. Sie nehmen Wasserproben, erfassen biochemische Entwicklungen im Gebiet. Sie arbeiten mit lokalen Behörden zusammen, um sicher­zustellen, dass Umweltauflagen eingehalten werden.

Die Fischerinnen Yuly Velásquez, Präsidentin des kolumbianischen Fischereiverbandes FEDEPESAN, und Leosmila Gutierrez Lemos (v.l.). Weil sie sich für den Schutz der Umwelt einsetzen, werden sie bedroht. Für ihren Einsatz erhalten sie den Amnesty-Menschenrechtspreis 2024.© Luca Zanetti

Die Fischerinnen Yuly Velásquez, Präsidentin des kolumbianischen Fischereiverbandes FEDEPESAN, und Leosmila Gutierrez Lemos (v.l.). Weil sie sich für den Schutz der Umwelt einsetzen, werden sie bedroht. Für ihren Einsatz erhalten sie den Amnesty-Menschenrechtspreis 2024. © Luca Zanetti

Das Engagement von Yuly Velásquez und ihren Mitstreitenden hat gewaltbereite Gegner*innen auf den Plan gerufen. Immer wieder werden sie zur Zielscheibe von Drohungen, Diffamierungen und gewaltsamen Übergriffen.

An diesem Abend berichtet Yuly Velásquez sowie zwei weitere Mitglieder über die gefährlichen Arbeit von FEDEPESAN.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Lister Turm statt.