#ClimateStories: Klimakrise ist Menschenrechtskrise
Amnesty-Ausstellung vom 1. Oktober bis 15. November 2026 in der VHS Hannover
Wie erleben Menschen weltweit die Folgen der Klimakrise? Welche Auswirkungen haben Dürren, Überschwemmungen, extreme Hitze und steigende Meeresspiegel auf ihre Lebensbedingungen und ihre Menschenrechte? Diesen Fragen widmet sich die Amnesty-International-Ausstellung „#ClimateStories – Klimagerechtigkeit weltweit!“, die vom 1. Oktober bis zum 15. November 2026 in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover zu sehen ist.
Die Klimakrise hat viele Gesichter
Die Folgen des Klimawandels sind längst Realität. Doch sie treffen die Menschen weltweit höchst unterschiedlich. Besonders betroffen sind häufig diejenigen, die am wenigsten zur Entstehung der Klimakrise beigetragen haben und denen nur begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung stehen, sich vor ihren Auswirkungen zu schützen.
Die Ausstellung #ClimateStories macht diese Ungerechtigkeit anhand persönlicher Geschichten von Menschen aus unterschiedlichen Regionen der Welt sichtbar. Sie zeigt, wie die Klimakrise ihren Alltag verändert, ihre Lebensgrundlagen gefährdet und ihre Zukunftsperspektiven bedroht.
Dabei geht es um weit mehr als den Schutz der Umwelt: Die Klimakrise gefährdet grundlegende Menschenrechte, darunter das Recht auf Leben, Gesundheit, Nahrung, Wasser und angemessenen Wohnraum.
Klimagerechtigkeit ist eine Menschenrechtsfrage
Mit der Ausstellung möchte Amnesty International den Menschen hinter den abstrakten Zahlen und wissenschaftlichen Prognosen eine Stimme geben. Ihre persönlichen Erfahrungen verdeutlichen, dass Klimaschutz und Menschenrechtsschutz untrennbar miteinander verbunden sind.
Zugleich wirft die Ausstellung Fragen nach globaler Verantwortung auf: Wer trägt zur Klimakrise bei? Wer leidet besonders unter ihren Folgen? Und welche Verantwortung haben Staaten und Unternehmen, um Menschenrechte angesichts der fortschreitenden Erderwärmung zu schützen?
Die bundesweite Amnesty-Koordinationsgruppe Klimakrise und Menschenrechte beschäftigt sich intensiv mit diesen Fragen. Auf ihrer Website informiert sie über ihre Arbeit, aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten, sich für Klimagerechtigkeit zu engagieren.
Weitere Informationen: Amnesty-Koordinationsgruppe Klimakrise und Menschenrechte
Ausstellung in Hannover – Eintritt frei
Die Ausstellung richtet sich an alle, die sich für Klimaschutz, globale Gerechtigkeit und Menschenrechte interessieren. Sie bietet Gelegenheit, die Klimakrise aus der Perspektive der unmittelbar betroffenen Menschen kennenzulernen.
Die #ClimateStories laden dazu ein, sich mit den menschenrechtlichen Folgen der Klimakrise auseinanderzusetzen und über Möglichkeiten nachzudenken, selbst für Klimagerechtigkeit einzutreten.
Ausstellungsinformationen
- Titel: #ClimateStories – Klimagerechtigkeit weltweit!
- Zeitraum: 1. Oktober bis 15. November 2026
- Ort: Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14, Galerie 14zwo im 2. Obergeschoss
- Öffnungszeiten außerhalb der Ferien: Montag bis Freitag, 8–20 Uhr; Samstag und Sonntag, 11–15 Uhr
- Eintritt: Frei, keine Anmeldung erforderlich
Während der Ferien gelten abweichende Öffnungszeiten.
Weitere Informationen und Links
Ausstellung #ClimateStories auf der Website der VHS Hannover
