Bündnis „Menschenrechte Grenzenlos“ – Filmreihe 2026

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Das Bündnis „Menschenrechte grenzenlos“, gegründet 2016 und inzwischen mit 32 niedersächsischen Initiativen, präsentiert jedes Jahr eine vielfältige Veranstaltungsreihe rund um den Tag  der Menschenrechte (10.12.). In diesem Jahr werden fünf Filme im Kino am Raschplatz gezeigt. Amnesty ist mit zwei Filmen vertreten. Am 25.11.2026 eröffnen wir die Filmreihe mit „Made in Bangladesh“. Am 29.11.2026 schließt sich „Wer wenn nicht wir“ an. Das vollständige Programm könnt ihr dem Flyer entnehmen. Die Filme im einzelnen:

Made in Bangladesh, OmU, Mittwoch, 25.11.2026, 18:00, Kino am Raschplatz

Inmitten ausbeuterischer Verhältnisse in einer Textilfabrik in Bangladesh zeigt eine junge Frau Widerstand und kämpft mit ihren Kolleg*innen für bessere Arbeitsbedingungen und Rechte.

Der Film erzählt die Geschichte von Shimu, einer jungen Textilarbeiterin in Dhaka, die sich gegen ausbeuterische Arbeitsbedingungen wehrt und gemeinsam mit ihren Kolleginnen eine Gewerkschaft gründet.  Ein eindringlicher Film über Arbeit, Frauenrechte, Solidarität und den Mut, für die eigenen Rechte einzustehen.

Frankreich, Bangladesch, Dänemark, Portugal 2019
R: Rubaiyat Hossain, mit Rikita Nandini Shimu, Novera Rahman, Parvin Paru, Mayabe Maya, Mostafa Monwar
Länge: 95 Min., Bengali mit dt. UT, FSK: 12 J.

Im anschließenden Filmgespräch mit Mitarbeitenden des USE–LESS Zentrums der Hochschule Hannover sprechen wir über deren Forschungsarbeit zu nachhaltigen Designstrategien, fairen Produktionsbedingungen, Upcycling und einem verantwortungsvollen Umgang mit Konsum und Ressourcen.

Eintritt: 7,- Euro, für Menschen mit S-Karte, Hannover Pass, Bezahlkarte und für alle in Ausbildung kostenfrei (begrenztes Kontingent) https://kinotickets.express/kinoamraschplatz/sale/seats/110057

(Es kann entweder kostenfrei reserviert werden und gegebenenfalls an der Kasse für eine Freikarte umgetauscht werden oder das Ticket gekauft werden, dann ist kein Umtausch mehr möglich.)

Wer, wenn nicht wir, Sonntag, 29.11.2026, 11:00, Kino am Raschplatz

Der Film erzählt die Geschichte von drei Frauen, die seit den Protesten von 2020 in Belarus trotz Repression und persönlicher Risiken weiter für Demokratie, Menschenrechte und politische Gefangene kämpfen.

Drei Frauen bieten unter großem Einsatz einer Diktatur die Stirn: Auch nach den großen Protesten von 2020 streiten sie  weiterhin für Demokratie und ein freies Belarus, obwohl ihnen immer mehr Möglichkeiten dazu genommen werden. Der Film begleitet die 74-jährige Nina Baginskaya, Tanya Hatsura-Yavorskaya, die Gründerin des Menschenrechtsfilmfestivals
„Watch Docs Belarus“, sowie die 22-jährige Menschenrechtsaktivistin Darya Rublevskaya.

D/BY 2023 
R: Juliane Tutein
Länge: 60 min, Deutsch synchronisierte Fassung

Anschließend Filmgespräch mit Regisseurin Juliane Tutein.

Eintritt: 7,- Euro, für Menschen mit S-Karte, Hannover Pass, Bezahlkarte und für alle in Ausbildung kostenfrei (begrenztes Kontingent) https://kinotickets.express/kinoamraschplatz/sale/seats/110058

(Es kann entweder kostenfrei reserviert werden und gegebenenfalls an der Kasse für eine Freikarte umgetauscht werden oder das Ticket gekauft werden, dann ist kein Umtausch mehr möglich.)

Where the Waves took her, OmU Mittwoch, 02.12.2026, 18:00, Kino am Raschplatz

Ein dokumentarischer Film über Identität, Zugehörigkeit und persönliche Erfahrungen im Spannungsfeld zwischen Mensch und Meer.

Für viele Menschen ist die Flucht über das Mittelmeer die letzte Hoffnung. Da immer häufiger auch Frauen und Kinder diesen Weg auf sich nehmen, gehört inzwischen eine Hebamme zur festen Besatzung eines Seenotrettungsschiffes. Die Doku begleitet die Berliner Hebamme Anne-Katrin bei ihrem ersten Einsatz, porträtiert ein starkes weibliches Team an Bord
und gibt den geflüchteten Frauen den Raum, ihre Geschichten selbst zu erzählen.

Deutschland 2025
R: Jana Stallein
Länge: 83min, Filmsprache: Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Somali mit dt. UT

Anschließend Filmgespräch mit Anne-Katrin Klotzsch. Anne-Katrin arbeitet als Hebamme auf einem Seenotrettungsschiff der SOS Humanity und gibt Einblicke zu ihrem ersten Einsatz.

Eintritt: 7,- Euro, für Menschen mit S-Karte, Hannover Pass, Bezahlkarte und für alle in Ausbildung kostenfrei (begrenztes Kontingent) https://kinotickets.express/kinoamraschplatz/sale/seats/110059

(Es kann entweder kostenfrei reserviert werden und gegebenenfalls an der Kasse für eine Freikarte umgetauscht werden oder das Ticket gekauft werden, dann ist kein Umtausch mehr möglich.)

Denkste Puppe & Die Unbegleiteten, Mittwoch, 09.12.2026, 18:00, Kino am Raschplatz

Hanna Schygulla und Veronika Urban zeigen in Die Unbegleiteten ein Kreativprojekt, bei dem jugendliche Geflüchtete Puppen aus Pappmaché als Hüter der Menschenrechte basteln. Sieben Jahre später trifft sie die vier jungen Männer wieder – in Denkste Puppe erzählen sie, wie ihr Leben heute aussieht.

In Denkste Puppe trifft Hanna Schygulla, eine der Ikonen des europäischen Kinos, nach sieben Jahren vier junge Männer wieder, die 2015 als unbegleitete geflüchtete Jugendliche nach Berlin gekommen sind. Mostafa, Mojtaba, Mohebi und Alireza aus Afghanistan formten damals bei Veronika Urban übergroß einen Wächter über die Menschenrechte. Hanna Schygulla
drehte darüber den Film Die Unbegleiteten.

D 2025
Filmkollektiv Hanna Schygulla, Tilman König, Ulrike Werner, Veronika Urban
Länge: 46min + 40min, Filmsprache: Deutsch

Anschließend Filmgespräch Veronika Urban und Mostafa Ghambari

Eintritt: 7,- Euro, für Menschen mit S-Karte, Hannover Pass, Bezahlkarte und für alle in Ausbildung kostenfrei (begrenztes Kontingent) https://kinotickets.express/kinoamraschplatz/sale/seats/110060

(Es kann entweder kostenfrei reserviert werden und gegebenenfalls an der Kasse für eine Freikarte umgetauscht werden oder das Ticket gekauft werden, dann ist kein Umtausch mehr möglich.)

Wohin mit mir,  Mittwoch, 16.12.2026, 18:00, Kino am Raschplatz

Majd und Shahfaisal sind als unbegleitete minderjährige Geflüchtete nach Deutschland gekommen und versuchen sich zwischen drohender Abschiebung, familiärem Druck und gesellschaftlicher Ablehnung ein halbwegs normales Leben aufzubauen.

Zwei jugendliche Geflüchtete suchen in Deutschland ihren Platz in einer Gesellschaft, die sie nicht mitdenkt – zwischen Asylverfahren, Identitätssuche und dem Wunsch nach Normalität. Majd und Shahfaisal leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Dort beginnen sie, sich selbst zu entdecken – als Teenager mit Träumen und Ängsten. Doch ihre Lebensrealität ist geprägt von drohender Abschiebung, familiärem Druck und gesellschaftlicher Ablehnung. Der Film begleitet die beiden durch ihren Alltag, der zwischen Hoffnung und existenzieller Unsicherheit oszilliert.

Deutschland 2025
R. Marvin Menné; mit: Majd, Shahfaisal
Länge: 79 min, FSK: 6 J., Filmsprache: Deutsch

Anschließend Filmgespräch mit Regisseur Marvin Menné

Eintritt: 7,- Euro, für Menschen mit S-Karte, Hannover Pass, Bezahlkarte und für alle in Ausbildung kostenfrei (begrenztes Kontingent) https://kinotickets.express/kinoamraschplatz/sale/seats/110061

(Es kann entweder kostenfrei reserviert werden und gegebenenfalls an der Kasse für eine Freikarte umgetauscht werden oder das Ticket gekauft werden, dann ist kein Umtausch mehr möglich.)

 

Ein Gemeinschaftsprojekt des Bündnis Menschenrechte grenzenlos

Bündnispartner*innen der Filmreihe

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch SEBASTIAN COBLER STIFTUNG für Bürgerrechte und GLS Treuhand. Vielen Dank!