Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine stoppen!

Am 24. Februar 2025 jährt sich der russische Einmarsch in die Ukraine um dritten Mal. Das Grauen und die Gewalt gegen die ukrainische Zivilbevölkerung nehmen nach wie vor kein Ende. Russische  Kriegsverbrechen sind in sehr hoher Zahl dokumentiert, doch die Verantwortlichen blieben bisher straffrei. Das Ausmaß der Verbrechen und Menschen­rechts­verletzungen sind eindeutige Beweise dafür, dass die ukrainische Zivilbevölkerung systematisch Ziel der russischen Angriffe war und weiterhin ist. Wir dürfen nicht schweigen!

Werde aktiv und beteilige dich an der E-Mail-Aktion an den russischen Botschafter in Deutschland.

Du kannst  auch einen Brief zum 3. Jahrestag Angriffskrieg downloaden und absenden.

Im Raschplatzkino (vielen Dank an das Kino!) liegen ebenfalls Briefe zum Unterschreiben aus.

Kommt außerdem zahlreich zu einer Kundgebung des Ukrainischen Vereins in Hannover am  Montag 24.2.25  um 17.00 Uhr auf dem Opernplatz.

Jede E-Mail und jeder Brief ist wichtig, denn “der russische Angriffskrieg hat verheerende Folgen für Millionen Menschen in der Ukraine. Wir sehen systematische Angriffe auf die Zivilbevölkerung, zerstörte Infrastruktur sowie Massenvertreibungen”, sagt Carmen Traute, Expertin für Europa und Zentralasien bei Amnesty International in Deutschland. “Die Missachtung des humanitären Völkerrechts und grundlegender Menschenrechte durch russische Streitkräfte hat ein erschreckendes Ausmaß angenommen.“

Die juristische Aufarbeitung der Kriegs­verbrechen durch unabhängige Gerichte ist unerlässlich. Die Ukraine und ihre Bevölkerung haben ein Recht darauf, dass die Täter*innen zur Verantwortung gezogen werden. Die Opfer brauchen nicht nur eine lückenlose Aufklärung aller Verbrechen, sondern auch Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für die erlittenen Schäden.

Aber auch die Entwicklung in Russland im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg geben Anlass zu tiefer Besorgnis. In Russland selbst sind mehr als 19.000 Menschen im Zusammenhang mit Protesten gegen den Krieg festgenommen worden. Hunderte Gerichtsverfahren wurden gegen sie eingeleitet, dutzende Websites unabhängiger Medien willkürlich blockiert und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen aufgelöst, faktisch verboten oder als “ausländische Agenten” oder “unerwünscht” gelistet.

Ausführliche Informationen findest du hier.