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Aktionswoche gegen die Todesstrafe

Vom 11. – 16. Oktober 2015 findet in Burgdorf eine Aktionswoche gegen die Todesstrafe statt. Geplant und durchgeführt wird sie von der Amnesty Gruppe Burgdorf/Burgwedel.

Amnesty will damit Zeichen setzen für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe.

Amnesty International weist darauf hin, dass in den vergangenen 30 Jahre Fortschritte in der Realisierung dieses Zieles gemacht worden sind. Weltweit haben inzwischen 140 Staaten die Todesstrafe gesetzlich oder in der Praxis abgeschafft. Gleichzeitig hat aber die Verhängung von Todesurteilen gegenüber den Vorjahren auf ca. 2500 in 2014  erheblich zugenommen. Nach Auffassung von Amnesty ist dieses eine besorgniserregende Entwicklung. Die Botschaft von Amnesty lautet deshalb: Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Staaten, welche vorgeben, die Menschenrechte zu achten, können nicht gleichzeitig die Todesstrafe verhängen und vollstrecken.

Das Programm

Sonntag, 11.10.15

Beginn um 10.00 Uhr

Themengottesdienst - St. Pankratiuskirche

Sonntag, 11.10.15

Beginn um 11.30 Uhr

Ausstellungseröffnung: Amnesty Kampagne gegen die Todesstrafe

Dienstag, 13.10.15

Beginn 19.00 Uhr

Die Todesstrafe aus der Sicht eines Juristen

Vortrag Erich Deter, Rechtsanwalt, Ratssaal, Schloss Burgdorf

Mittwoch, 14.10.15

Beginn 20.00 Uhr

Das Mädchen Hirut

Kinoabend, Neue Schauburg

Freitag, 16.10.15

Beginn 19.00 Uhr

Dieter Hufschmidt, Niedersächsisches Staatstheater

Lesung ausgewählter Texte zur Todesstrafe, Ratssaal, Schloss Burgdorf

Petition in Kirchen

Im Jahr 2013 wurde die Aktion "Petion in Kirchen" ins Leben gerufen. Es begann in der Adventszeit in der St. Pankratius Gemeide in Burgdorf. Zu jedem Adventssonntag wurde eine Aktion von Amnesty International, also ein Fall vorgestellt und im Anschluß an die Messe wurden Unterschriftenlisten ausgelegt. Es folgten die Gemeinden Heimar und Sievershausen.

Ziel der Aktion ist es, dass nach und nach alle evangelischen Gemeinden im Raum Hannover diese Aktion übernehmen.Natürlich sind auch andere Religionsgemeinschaften willkommen.

Cities for Life

2013 hat sich Burgdorf dem Städte-Bündnis „Cities for Life" angeschlossen – Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe.“

Mit einigem Stolz können wir sagen, dass wir zu den über 1500 Städten gehören, die sich weltweit für diese Aktion einsetzen. Am 30.November 1786 hob Leopold II. im Herzogtum Toskana als erster Staat der Welt die Todesstrafe auf. Mit Bezug auf dieses Ereignis, wird jedes Jahr am 30.11. im Rahmen von „Cities for Life" weltweit und eben auch in Burgdorf durch unsere Gruppe an diesen Tag gedacht.