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Amnesty bei Anti-Flag

Amnesty war beim Konzert der US-amerikanischen Politpunk-Band „Anti-Flag“ Anfang November im Kulturzentrum Faust e.V. in Hannover dabei. Die Band engagiert sich schon lange für die Menschenrechte. Keine Frage also, dass wir mit unserem Stand an diesem Abend dabei sein durften.

Das Konzert in Hannover war restlos ausverkauft. Aber nicht nur vom Auftritt der Band waren die Fans begeistert. Gut 50 Unterschriften sammelte Amnesty an diesem Abend für eine „Angemessene Gesundheitsversorgung für traumatisierte Flüchtlinge“.

Die Petition richtet sich an den Bundesgesundheitsminister und fordert schnelleMaßnahmen zur Beseitigung der Mängel in der Versorgung traumatisierter Flüchtlinge. Der Albtraum Folter ist Realität für unzählige Menschen weltweit. Amnesty hat in den letzten fünf Jahren festgestellt, dass in 141 Ländern gefoltert und misshandelt wurde. Trotz absolutem Verbot foltern Regierungen im Verborgenen oder liefern Menschen in Länder aus, wo ihnen Folter droht. Nach Angaben der psychosozialen Behandlungszentren in Deutschland können nur etwa 15 Prozent des aktuellen Versorgungsbedarfs abgedeckt werden. Die Zentren sind nicht nur überlastet, viele stehen immer wieder kurz vor dem finanziellen Aus. Obwohl sie einen so wichtigen und fachlich zugeschnittenen Beitrag zur Gesundheitsversorgung von Folterüberlebenden leisten, werden ihre Leistungen nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung anerkannt. Weitere Informationen über den Kampf gegen Folter und die Möglichkeit zur Unterschrift finden Sie unter: www.stopfolter.de

Fragen, Austausch, Unterschriften – am Amnesty-Stand auf dem Anti-Flag-Konzert war ordentlich was los. Für die Band, ihre Fans und die Menschenrechte war der Abend ein toller Erfolg. Rock on!

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