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Amnesty protestiert zur Hannover Messe gegen Menschenrechtsverletzungen in Mexiko

Mahnwachen zur Eröffnung Sonntag, 22. April, und Montag 23. April

Mahnwachen zur Eröffnung Sonntag, 22. April, und Montag 23. April:

Erste Mahnwache zur Eröffnung der Messe durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und den mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto:

Wann: Sonntag, 22. April 2018, 15:00 Uhr

Wo: Vor dem Hannover Congress Centrum (HCC)
Theodor-Heuss-Platz
30175 Hannover

Zweite Mahnwache zur Eröffnung der Messe für Besucher:

Wann: Montag, 23. April 2018, 8:00 bis 10:30 Uhr

Wo: Europaplatz
Messeeingang Nord
30521 Hannover

Was: Amnesty-Aktivisten protestieren gegen Menschenrechtsverletzungen in Mexiko. Sie zeigen ein Banner mit dem Schriftzug „Mexiko – kein Partner für Menschenrechte“ sowie Protestschilder, die das Ende von willkürlichen Verhaftungen, Folter und Verschwindenlassen in Mexiko fordern.

HANNOVER, 20. APRIL 2018 – Mexiko ist 2018 das Partnerland der Hannover Messe und wird vom 23. bis 27. April im Fokus dieser Wirtschaftsschau stehen. Gleichzeitig bleiben schwerste Menschenrechtsverletzungen in Mexiko alltäglich: Polizei und Militär inhaftieren willkürlich, zehntausende Menschen in Mexiko gelten derzeit als verschwunden – sogar Kinder werden willkürlich verhaftet und gefoltert. Der Fall der 43 Studenten von Ayotzinapa ist zum Symbol für diese massiven Menschenrechtsverletzungen geworden. „Ein großes Problem ist die extrem hohe Straflosigkeit für Menschenrechtsverletzungen – die Verantwortlichen können sich nahezu sicher sein, für ihre Verbrechen nicht belangt zu werden. Das wiederum bereitet den Nährboden für noch mehr Gewalt“, sagt Henning von Hoerner, ehrenamtlicher Sprecher der Amnesty-Gruppen in Hannover. „Amnesty fordert die mexikanische Regierung auf, endlich rigoros gegen diese schweren Menschenrechtsverletzungen vorzugehen und der Straflosigkeit ein Ende zu setzen.“

Für Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an:
Pamela Klages 0172 16 29 517
E-Mail: Presse-AmnestyHannover@gmx.net

Online-Petition und weitere Informationen: amnesty.de/mexiko

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